Die lange Historie von Werner Schmid

1946 als Ein-Mann-Unternehmen von Werner Schmid ursprünglich gegründet, um in der Region Fuß zu fassen und aus Trümmerstücken Fenster- und Türbeschläge anzufertigen, entwickelt sich die Werner Schmid GmbH schnell zu einer wirtschaftlich profitablen Firma, die zeitgleich mit dem Wirtschaftswachstum in Deutschland ihr Herstellungsprogramm erweitert und sich schließlich auf die Produktion von technisch hochwertigen Metall und Kunststoffbauteilen mit hohen Anforderungen an Toleranzen und komplexe Geometriegebung spezialisiert. Stetig steigende Nachfrage und die damit einhergehende steigende Mitarbeiterzahl lassen die Werner Schmid GmbH bis heute konstant wachsen. Regelmäßige Investitionen in den Ausbau von Produktionshallen und Fertigungsanlagen spiegeln die Aktualität des Unternehmens wider.

2018

Langfristige Standortsicherung

Die Werner Schmid GmbH erwirbt ein benachbartes Areal mit insgesamt 10.000 Quadratmetern Fläche und schafft damit die Möglichkeit für weiterhin langfristiges Wachstum am aktuellen Standort

2015

Matthias und Joachim Hauß übernehmen Geschäftsführung

Als Enkel des Firmengründers übernehmen Matthias und Joachim Hauß die Geschäftsführung von ihrer Mutter Monika Hauß-Schmid.

2010

Erweiterung und Bezug des Logistikzentrums

Als die Werner Schmid GmbH erneut an Kapazitätsgrenzen stößt, erweitert das Unternehmen den Firmensitz erneut und bezieht 2010 das mehr als 5.000 Quadratmeter große Logistikzentrum in direkter Nachbarschaft am Standort Weichselstraße.

2005

Erste Zertifizierung nach DIN ISO/TS 16949

Die ISO/TS 16949 ist eine Weiterentwicklung des Qualitätsmanagementstandards ISO 9001 für die Automobilindustrie. 2005 wird die Werner Schmid GmbH erstmals nach diesem Standard der der International Automotive Task Force (IATF) zertifiziert. Seit der ersten ISO 9001 Zertifizierung in 1999 ist unser Qualitätsmanagement damit durchgehend zertifiziert.

2002

Tod des Firmengründers

Im Bewusstsein, sein Lebenswerk erfolgreich an die Familie übergeben zu haben, stirbt der Firmengründer Werner Schmid im Alter von 83 Jahren.

1999

Gründungsgesellschafter von Perspektiva

Bereits seit ihrer Gründung in 1999 engagiert sich die Werner Schmid GmbH bei der gemeinnützigen Initiative Perspektiva gGmbH, die es sich zum Ziel gesetzt hat, körperlich, geistig oder seelisch benachteiligte Jugendliche für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren.

1999

WS wird zum ersten Mal nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Hohe Qualitätsansprüche sind für Werner Schmid schon lange selbstverständlich. Bereits in 1999 wird das Qualitätsmanagement von Werner Schmid erstmals nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

1998

Inbetriebnahme Automation in der Kunststofffertigung

1998 halten die Industrieroboter Einzug in die Fertigung: Für die Herstellung eines Reflektors für einen deutschen Mittelklassewagen wird ein Rundtisch mit zwei Spritzgießmaschinen verknüpft.

1993

Monika Hauß-Schmid übernimmt Geschäftsführung

Als Tochter des Firmengründers wird Monika Hauß-Schmid alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin der Werner Schmid GmbH.

1980 – 1990

Fortschreitende Automatisierung der Metallfertigung

Was 1971 mit der automatischen Arbeitsschrittverkettung begann mündet zwischen 1980 und 1990 in einer kompletten Umstellung auf automatisierte Anlagen mit automatischer Bandzuführung. Die erste hydraulische Presse mit einer Tischlänge von mehr als 2000 mm wird Anfang der 1990er-Jahre in Betrieb genommen und verschafft dem Unternehmen einen deutlichen technologischen Vorsprung. Dank der Maschinengröße und der innovativen Werkzeugtechnik schafft es Werner Schmid, das Bajonett eines Gehäuses erstmals im Transferwerkzeug zu prägen und ist damit Vorreiter für andere Unternehmen aus der Branche.

1982

Beginn Digitalisierung in Werkzeugbau und Konstruktion

Während die Konstruktion bislang am Reißbrett entstand, setzt das Unternehmen mit der Einführung des ersten 2-D-Programms ab 1981 stärker auf Computerunterstützung. Einzug in den Werkzeugbau hält die Digitalisierung bei Werner Schmid mit der Anschaffung der ersten CNC-Drahtercodiermaschine. 1986 folgt der Einstieg in die frei programmierbare Steuerungstechnik durch den Einsatz der ersten CNC-fähigen Fräsmaschine.

1980

Erste Metall-Kunststoff-Hybridverbindungen

Erstmals werden Einlegeteile aus der eigenen Metallfertigung Anfang der 1980er-Jahre mit Kunststoff umspritzt. Die Kombination der beiden Fertigungsbereiche Metall und Kunststoff zu Metall-Kunststoff-Hybriden bildet bis heute eine erfolgreiche Spezialisierung.

1971

Automatische Arbeitsschrittverkettung in der Metallfertigung

Um die eigenen Fertigungsverfahren verfeinern zu können, erweitert die Werner Schmid GmbH 1971 ihre Produktion sowohl um eine mechanische als auch eine hydraulische Presse mit Schienentransfer. Diese Erweiterung ermöglicht eine automatische Arbeitsschrittverkettung.

1970

Gründung der Kunststoff-Fertigung

1970 kann die Werner Schmid GmbH ihr Portfolio ausweiten und entwickelt mit einem wichtigen Kunden die Kunststoff-Fertigung. Der Grundstein für die noch heute bestehenden Kernkompetenzen ist gelegt: Präzisionsbauteile aus Metall und Kunststoff, die mithilfe eigens konstruierter und gefertigter Werkzeuge hergestellt werden. Die seltene Kombination von Metall- und Kunststoff-Fertigung in einem Betrieb erlaubt Werner Schmid zudem die Spezialisierung auf Metall-Kunststoff-Hybriden.

1967

Erster von bis heute 21 Erweiterungsumbauten

Die gute Standortwahl 1963 in der Fuldaer Weichselstraße ermöglicht der Werner Schmid GmbH dem stetigen Wachstum Rechnung zu tragen. So kann bereits vier Jahre nach dem Einzug der erste von bislang 21 Erweiterungsumbauten begonnen werden.

1963

Zweiter Standortwechsel zum heutigen Firmensitz

Zehn Jahre später stößt die Werner Schmid GmbH erneut an Kapazitätsgrenzen und bezieht in einem logistischen Kraftakt zwischen Weihnachten und Neujahr den noch heute genutzten Standort in der Fuldaer Weichselstraße, der genügend Platz für weiteres Wachstum bietet.

1953

Erster Standortwechsel und Wandel zum Stanzwerk

Kontinuierliches Wachstum macht 1953 den ersten Umzug nötig. Am größeren Standort entwickelt sich das Unternehmen schließlich zum Stanzwerk und beginnt mit dem Aufbau des eigenen Werkzeugbaus. Statt Baubeschlägen werden hier nun Stanz-, Press- und Ziehteile in Einzeloperationen an manuell bedienbaren Maschinen für verschiedene Industriesparten gefertigt.

1947

Erster Mitarbeiter wird eingestellt

Nur ein Jahr nach der Firmengründung stellt Werner Schmid seinen ersten Mitarbeiter ein – einen jungen Mann, den er zum Werkzeugmacher ausbildet. Der hält dem Unternehmen seit seiner Ausbildung die Treue, wird später Leiter der Betriebsschlosserei und geht schließlich als Betriebsleiter bei Werner Schmid in den Ruhestand.

1946

Gründung der Werner Schmid GmbH

Nach seiner Flucht aus russischer Kriegsgefangenschaft verschlägt es Unternehmensgründer Werner Schmid als jungen Mann nach Fulda. Aus Mangel an Kontakten, finanziellen Mitteln und Dingen des täglichen Lebens beginnt er im Mai 1946 mit der Instandsetzung zerstörter Wohnungen. Bereits im Oktober nimmt er die erste Maschine in Betrieb und fertigt Möbelbeschläge, Rahmenteile, Tür- sowie Fensterbeschläge und Aschenbecher aus Material, das er auf Schrottplätzen einsammelt.