Aktuelles

Werner Schmid GmbH erreicht Zertifizierung für Umweltmanagementsystem nach ISO 14001

Umweltpolitik ist derzeit in aller Munde. Die Werner Schmid GmbH hat bereits vor anderthalb Jahren mit der Einführung eines Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 begonnen und konnte nun die entsprechende Zertifizierung erreichen.

Natürlich stellen ein möglichst schonender Ressourceneinsatz und eine Reduktion des Energiebedarfs wesentliche Bausteine der Initiative dar.

Auch eine sorgsame Abfalltrennung, der Einsatz verlässlicher Entsorger, eine umweltorientierte Auswahl & Steuerung von Dienstleistern sowie ein angemessener Umgang mit Gefahr- & Betriebsstoffen sind Kernthemen des Managementsystems.

Wir hoffen, mit einer möglichst ressourcen- und umweltschonenden Produktion unserer Bauteile einen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz zu leisten.

Werner Schmid GmbH ist erneut nominiert für Großen Preis des Mittelstandes

Nachdem WS bereits 2016 für den Großen Preis des Mittelstandes nominiert war und gleich die Juryliste erreichen konnte, wurden wir in 2017 erneut nominiert.

Die renommierte Auszeichnung gilt als einer der wichtigsten Wirtschaftspreise Deutschlands, nur etwa jedes tausendste Unternehmen erreicht die Nominierungsliste. Bewertet werden Unternehmen nicht nur nach betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, sondern nach einem ganzheitlichen Ansatz, der auch die Rolle des Unternehmens in der Gesellschaft berücksichtigt.

Wir freuen uns über die erneute Nominierung und hoffen auf ein erneut gutes Abschneiden!

15. Todestag von Firmengründer Werner Schmid

Am 21.1.2017 jährt sich der Todestag unseres Firmengründers Werner Schmid bereits zum 15. Male. Die Entwicklung des von ihm vor über 70 Jahren gegründeten Instandsetzungsbetriebs zum Stanzwerk und später zum Produzenten hochwertiger Serien-Bauteile aus Metall und Kunststoff hat Werner Schmid noch in seiner aktiven Zeit als Geschäftsführer erleben dürfen. Als er 1995 aus dem operativen Geschäft ausschied, hatte die Werner Schmid GmbH kurz zuvor die Marke von 200 Mitarbeitern überschritten. Heute arbeiten über 300 Menschen für das Unternehmen und auch technisch entwickelte sich die Werner Schmid GmbH nach seinem Ausscheiden stetig weiter. Werner Schmid wäre sicherlich stolz, wie sich sein Lebenswerk weiter entwickelt hat. In seinem Namen dankt die Geschäftsführung allen Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und Partnern des Unternehmens für ihren Beitrag zur Fortführung des Traums, den Werner Schmid sich 1946 mit der Gründung seines Unternehmens erfüllte.

70 Jahre Tradition, Verbundenheit und konsequente Innovation

Werner Schmid: 70 Jahre Tradition, Verbundenheit und konsequente Innovation

Ein Artikel aus dem Magazin Business View

Jubiläumsjahr bei Werner Schmid: 1946 gegründet, entwickelte sich das Fuldaer Traditionsunternehmen zu einem technisch führenden Anbieter von komplexen Präzisionsbauteilen aus Metall und Kunststoff.

Heute werden die Produkte des Unternehmens überwiegend in die Automobil- und Lüftungsindustrie sowie in die Mess- und Regeltechnik geliefert. Hohe Anforderungen an die Produktqualität sind in diesen Branchen selbstverständlich, weshalb die konsequente technische Weiterentwicklung immer im Vordergrund steht. „Wir investieren stetig in eine Modernisierung unseres Maschinenparks“, erläutert Geschäftsführer Joachim Hauß. „2016 haben wir eine moderne Spritzgießmaschine mit 700 Tonnen Schließkraft in Betrieb genommen und die Anschaffung der nächsten Maschine ist für 2017 bereits geplant.“ Damit sieht Hauß das Unternehmen gut aufgestellt für die jüngsten Projekte zur Herstellung innovativer Spritzgussteile, die bald anlaufen werden.

ws

Bei aller Innovation liegt dem Unternehmen aber auch das klare Bekenntnis zur Region am Herzen. „Wir sind ein in Fulda verwurzeltes Unternehmen und das soll auch so bleiben“, erklärt Geschäftsführer Matthias Hauß. Diese Verbundenheit drückt sich auch in der langjährigen Unterstützung der Perspektiva gGmbH aus, die Werner Schmid seit der Gründung als Gesellschafter begleitet. „Wir sind stolz, dass ehemalige Perspektiva-Schützlinge bereits seit über zehn Jahren in unserem Unternehmen beschäftigt sind“, betonen beide Geschäftsführer. „Dadurch sehen wir, dass das Konzept funktioniert.“

Ein Stanzen-EKG für höchste Präzision

Werner Schmid setzt innovative Messtechnik zur frühen Fehlererkennung ein

Ein Artikel aus der Fuldaer Zeitung von Volker Nies

Noch mehr Präzision bei den produzierten Teilen, noch geringere Fehlerquoten, und das ohne die nachträgliche Kontrolle der hergestellten Teile – das soll eine neue Messtechnik erreichen, die die Fuldaer Firma Werner Schmid jetzt in der Metallverarbeitung erprobt.

Werner Schmid Chefs Maschine

 

Mitarbeiter Patrick Wagner sowie die Geschäftsführer Joachim Hauß und Matthisas Hauß (von Links) loben die innovative Messtechnik.

 

 

 

„Unsere Kunden erwarten höchste Präzision. Heute kontrollieren wir die Genauigkeit der Teile nur am Ende unseres Produktionsprozesses. Es wäre doch viel besser, wenn wir nach jedem Teilprozess kontrollieren könnten“, erklärt Geschäftsführer Joachim Hauß, der das Unternehmen mit seinem Bruder Matthias Hauß führt. Die Firma produziert Metall- und Kunststoffteile, unter anderem für die Automobilindustrie.

Das Unternehmen entwickelt derzeit mit drei Partnern ein neues Überwachungsverfahren. Die weiteren Beteiligten sind das Darmstädter Unternehmen ConSenses, welches die eingesetzte Messtechnik entwickelt hat, die Vakuumschmelze in Hanau und das Institut für Produktionstechnik und Umformmaschinen (PtU) der Technischen Universität Darmstadt. Das Verfahren funktioniert so: Direkt an der Stanze befindet sich ein Sensor. Dieser misst die Kraftverläufe und die Erschütterungen, die beim Stanzen entstehen, und zeichnet sie auf einer Art EKG auf. „Das Stanzen eines bestimmten Teils hinterlässt eine ganz spezifische Kurve. Wenn es bei diesem ,Stanz-EKG‘ eine Abweichung gibt, wissen wir sofort: Hier müssen wir uns das betroffene Teil genau ansehen. Vielleicht gab es einen Fehler im Ausgangsmaterial, vielleicht gab es eine Störung im Stanzprozess“, berichtet Joachim Hauß.

Diese Überwachung ist jetzt in der Testphase. „Unser Ziel ist es, dass wir aus der Art der Abweichung im ‚Stanz-EKG‘ auch die Art des Fehlers erkennen können“, erläutert der Ingenieur.

Werner Schmid Sensor

Dieser Sensor erkennt an der Art der Erschütterung beim Stanzen, ob das produzierte Teil fehlerhaft sein könnte.

 

 

Weil das Verfahren so innovativ ist, gewährt das Land über die Hessen Agentur knapp 50 Prozent der Entwicklungskosten als Zuschuss. Die Förderung des Projektes war aber nicht ausschlaggebend für das Engagement der Firma Werner Schmid. „Wir werden das erste Unternehmen sein, das mit dieser hochmodernen Art der Fehlererkennung umgehen kann“, sagt Joachim Hauß.

Mit der Entwicklung des Unternehmens im letzten Jahr sind die Brüder zufrieden. „Wir haben drei neue Kunden gewonnen, einen davon in der für uns neuen Möbelindustrie. Wir stellen für sie unter anderem eine Stuhlaufhängung im Zwei-Komponenten-Spritzguss her – aus einem harten und einem weichen Kunststoff“, berichtet Matthias Hauß.

Für zwei neue Kunden aus der Automobilindustrie produziert Schmid Metallbauteile für ein Rad- und für ein Motorengehäuse. Die Nachfrage nach Lüfterschaufeln made in Fulda ist enorm. Eine in wenigen Wochen in Dienst gestellte Spritzgussmaschine soll in gleicher Zeit die doppelte Menge produzieren. „Momentan beobachten wir eine Umsatzverschiebung von Metall- zu Kunststoffprodukten. Der Absatz im Kunststoffbereich ist um rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen“, berichtet Matthias Hauß.

Generell wird das Geschäft kurzatmiger. Und die Auswirkungen des Weltmarkts reichen bis Fulda. Da der Ölpreis so niedrig ist, wird in den USA weniger Öl per Fracking gefördert. Werner Schmid liefert Gehäuse für Druckmesser, die im Fracking eingesetzt werden. Die Hersteller dieser Geräte verkaufen derzeit aber kaum Technik in die USA – und kaufen deshalb auch kaum Gehäuse in Fulda.

70 Jahre Unternehmen Werner Schmid

Den gebürtigen Leipziger Werner Schmid verschlug es 1945 nach Fulda. Er besaß kein Geld, nicht einmal gute Beziehungen. Er gründete einen metallverarbeitenden Betrieb. Im Mai 1946 begann er mit den ersten Instandsetzungsarbeiten an zerstörten Wohnungen. Im Oktober 1946 nahm er die erste Maschine in Betrieb und fertige einfache Metallteile wie Möbelbeschläge, Rahmenteile, Tür- und Fensterbeschläge und Aschenbecher. Das Material stammte von Schrottplätzen. Auch Kochtöpfe wurden gefertigt – aus alten Stahlhelmen.

Mit dem Umzug in die ersten eigenen Räumlichkeiten 1953 entwickelte sich das Unternehmen zum Stanzwerk. 1963 zog der Betrieb an den heutigen Standort in Kohlhaus um. In den 70er Jahren begann auf Wunsch eines wichtigen Kunden der Aufbau einer Kunststofffertigung. Die seltene Kombination von Metall- und Kunststofffertigung unter einem Dach ermöglichte der Firma die Spezialisierung auf die heute sehr gefragten Metall-Kunststoff-Hybridverbindungen.

Unternehmerin Monika Hauß-Schmid, die das Unternehmen ab 1993 leitete, übergab im Herbst 2015 die Führung an ihre Söhne Joachim Hauß (31) und Matthias Hauß (35). Das Unternehmen beschäftigt heute 300 Mitarbeiter.

70 Jahre Werner Schmid GmbH

Familienunternehmen in dritter Generation

Ein Interview von Wirtschaft Region Fulda (WRF)

Fulda. Die Werner Schmid GmbH bietet seit sieben Jahrzehnten innovative Lösungen bei der Herstellung von Präzisionsbauteilen aus Metall oder Kunststoff. WRF sprach mit den Geschäftsführern Matthias und Joachim Hauß.

Herr Hauß, wie hat alles angefangen?

Matthias Hauß: Nach Ende des Krieges verschlug es unseren Großvater 1945 nach Fulda. Wie vielen anderen mangelte es ihm an den Dingen des täglichen Lebens, auch Geld oder wenigstens gute Beziehungen hatte er nicht. Trotzdem entschloss er sich zur Gründung eines metallverarbeitenden Unternehmens und begann schon im Mai 1946 mit der Instandsetzung zerstörter Wohnungen. Im Oktober 1946 nahmen wir die erste Maschine in Betrieb, die Möbelbeschläge, Rahmenteile, Tür- und Fensterbeschläge oder Aschenbecher aus Metall fertigte. Das Material dafür wurde auf Schrottplätzen zusammengesucht. Zu dieser Zeit produzierten wir auch Kochtöpfe aus alten Stahlhelmen der Soldaten.

1950 ca - Erster Betrieb 05

Was waren wichtige Ereignisse in Ihrer Unternehmensgeschichte?

Joachim Hauß: Mit dem Umzug in die ersten eigenen Räumlichkeiten entwickelte sich unser Betrieb 1953 zum Stanzwerk und begann mit dem Aufbau des Bereichs Werkzeugbau. In einem logistischen Kraftakt übersiedelte der gesamte Betrieb nur zehn Jahre später zwischen Weihnachten und Neujahr in den heutigen Standort in der Weichselstraße. Auf Wunsch eines wichtigen Kunden starteten wir in den 1970er Jahren mit dem Aufbau der Sparte Kunststofffertigung. Aufgrund der seltenen Kombination von Metall- und Kunststofffertigung spezialisierten wir uns auf Metall-Kunststoff-Hybridverbindungen, die bis heute ein wichtiger Bestandteil unseres Portfolios sind. Heute wird das Familienunternehmen in der dritten Generation geführt. Unsere Mutter Monika Hauß-Schmid übernahm das Unternehmen von unserem Großvater Werner Schmid. Im vergangenen Jahr wechselte sie in den Ruhestand und übergab uns die Führung des Unternehmens.

Was planen Sie für die Zukunft?

Matthias Hauß: Die Werner Schmid GmbH hat sich erfolgreich als Anbieter für komplexe Präzisionsbauteile aus Metall und Kunststoff etabliert. Diese Kompetenzen wollen wir weiter ausbauen. Dafür investieren wir auch künftig in die technische und organisatorische Weiterentwicklung aller Unternehmensbereiche. Nicht nur die Anschaffung moderner Anlagen, sondern auch Forschungskooperationen mit Universitäten sollen einen technologischen Fortschritt ermöglichen.

Erfolgreicher Mittelstand im Portrait

Familienunternehmen Werner SCHMID GmbH setzt auf Qualität und Standort

Ein Artikel von Osthessen News

Sie sind standhaft regional verwurzelt und wollen es auch bleiben: Das Familienunternehmen Werner Schmid GmbH. Ein Leichtes wäre es, irgendwo im Ausland billiger zu produzieren. Doch dieser Weg kommt für die Brüder Matthias und Joachim Hauß sowie deren Mutter nicht in Frage. Seit 70 Jahren ist die Werner Schmid GmbH in Fulda ansässig und wird heute in dritter Generation von den beiden Brüdern geführt. Ihre Mutter Dipl. rer.pol. Monika Hauß-Schmid hat die Unternehmensleitung im Herbst 2015 an ihre Söhne weitergegeben, nachdem sie selbst über 30 Jahre als Geschäftsführerin für das Unternehmen verantwortlich war. Mehr als 300 Mitarbeiter beschäftigt die Werner Schmid GmbH an ihrem Standort in der Fuldaer Weichselstraße 21. Sie hat sich erfolgreich als Anbieter für komplexe Präzisionsbauteile aus Metall und Kunststoff etabliert.

Angefangen hat alles nach dem Zweiten Weltkrieg. Werner Schmid kam nach Fulda und entschloss sich in 1946, einen metallverarbeitenden Betrieb zu gründen. Die erste Maschine wurde noch im selben Jahr angeschafft, zunächst wurden Rahmenteile, Tür- und Fensterbeschläge und vieles mehr für den Wiederaufbau der vielfach zerstörten Häuser angefertigt. Unter anderem auch Kochtöpfe aus den Stahlhelmen von Soldaten. In den Folgejahren wuchs der Betrieb, so dass 1953 ein Umzug in größere Räumlichkeiten nötig war. Hier entwickelte sich das Unternehmen zu einem Stanzwerk. Auch die Sparte Werkzeugbau kam dazu. Weitere zehn Jahre später, zwischen Weihnachten und Neujahr 1963, bezog das Unternehmen seinen heutigen Standort in der Weichselstraße.

wechselstraße

Neben den Spezialgebieten Metallfertigung und Werkzeugbau kam in den 1970er Jahren die Kunststoffsparte dazu. Ein Kunde wollte damals von Metall- auf Kunststoffteile wechseln. Die Firma Schmid wollte den wichtigen Kunden nicht verlieren und entschloss sich, selbst auch in die Kunststofffertigung einzusteigen. „Der Kunde wollte ein Lüftungsrad aus Kunststoff. Mein Vater sagte, ok, das machen wir. Wir hatten damals einen jungen Mitarbeiter, der kannte sich in der Kunststofffertigung aus, mit ihm haben wir das aufgebaut“, erinnert sich Monika Hauß-Schmid an den für die Firma wichtigen Schritt in die Zukunft.

„Die seltene Kombination von Metall- und Kunststofffertigung unter einem Dach ermöglicht dem Unternehmen die Spezialisierung auf Metall-Kunststoff-Hybridverbindungen. Die Spezialisierung und die hohe Qualität sind die Faktoren, um im hart umkämpften Markt zu bestehen. Werner Schmid investiert jedes Jahr durchschnittlich rund eins bis 1,5 Millionen Euro, das meiste davon in den Maschinenpark. Im vergangenen Jahr wurde eine neue Presse für dreieinhalb Millionen Euro angeschafft. „Das können wir natürlich nicht jedes Jahr leisten“, sagt Matthias Hauß. „Die Qualitätsanforderungen steigen bei hohem Kostendruck“, erklärt er die Herausforderungen der Zukunft. Die konsequente technische Weiterentwicklung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Die Kunden des Unternehmens finden sich hauptsächlich in der Lüftungs-, Manometer- und Automobilindustrie. In vielen Autos deutscher Hersteller steckt ein Teil aus dem Hause Werner Schmid. So zum Beispiel in der früheren Audi R8-Baureihe der Rahmen für die Tachoanzeigen im Cockpit. Das Unternehmen versucht, möglichst früh in die Planung und Entwicklung eines neuen Produktes auf Kundenseite eingebunden zu werden. Dies hat den Vorteil, dass frühzeitig auf Kundenwünsche eingegangen werden kann. „Wir gehen dabei bis an die Grenze des technisch Machbaren“, beschreibt Joachim Hauß. Auch das zeichnet das Unternehmen aus Fulda aus.

tacho

Die beiden Brüder Matthias und Joachim ergänzen sich übrigens prima. Das war schon früher so, erinnert sich Mutter Monika. Während Matthias sich schon immer für die kaufmännischen Belange interessierte, standen für Joachim früh die technischen Aspekte im Vordergrund . Heute führen sie gemeinsam das erfolgreiche Unternehmen Werner Schmid in der dritten Generation, der Diplomkaufmann (Matthias) hat den kaufmännischen Bereich unter sich, der Bruder (Joachim) als Maschinenbau-Ingenieur das technische Fachwissen für die Entwicklung und Produktion. Mit über 300 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 36,2 Millionen Euro ist das Unternehmen auf Wachstumskurs. „Wir wollen ein regionales, unabhängiges Familienunternehmen bleiben, welches hier in Fulda produziert“, sagen die beiden Brüder.

Und sie setzen sich aktiv in der Region für die Fördergemeinschaft Perspektiva ein – die Firma Werner Schmid ist Gründungsgesellschafter. „Wir sehen, dass es funktioniert. Wir haben bereits vier Jugendliche übernommen, sie sind zum Teil schon seit über zehn Jahren bei uns“, freuen sich die Unternehmer über die positive Entwicklung der jungen Menschen. Ihnen ist wichtig, den Mitarbeitern zu danken, die sich in der täglichen Arbeit mit den Jugendlichen beschäftigen, ihnen Halt und Motivation bieten. Zum Ruhestand von Monika Hauß-Schmid haben die Mitarbeiter übrigens gesammelt und ihr das Geld auf der Abschiedsfeier übergeben. „Sie hat es direkt weitergegeben an Perspektiva und dafür 15 Legomodelle gekauft. Das Beschäftigen mit den Modellen fördert die Hand-Auge-Koordination und die Fähigkeit zum Lesen von Plänen“, sagen die beiden Hauß-Brüder. Das Unternehmen bringt sich seit Jahren aktiv in die Aufgaben bei Perspektiva ein und möchten dies auch unter der neuen Führung fortsetzen .

Bodenständigkeit, Mut und hoher Qualitätsanspruch: Die Werner Schmid GmbH ist ein Beispiel, wie erfolgreicher Mittelstand in Osthessen funktioniert.

(Hans-Hubertus Braune)

wernerschmid

Hier geht es zum Artikel von Osthessen News

Kompetenzen in der Weiterverarbeitung von Metallteilen

Die Werner Schmid GmbH versteht sich als Anbieter innovativer Lösungen und komplexer Präzisionsbauteile sowie -baugruppen. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, entwickeln wir uns nicht nur auf dem Gebiet der Stanz- und Umformtechnik weiter, sondern investieren seit Jahrzenten auch konsequent in Anlagen und Kompetenzen für eine hochwertige Weiterverarbeitung unserer Produkte aus der Metall- und der Kunststofffertigung. Beispielhaft erfolgt hier eine Übersicht der wesentlichen Weiterverarbeitungsschritte für unsere Metallteile:

  • Zu den ältesten Techniken der Weiterverarbeitung gehört bei Werner Schmid das Spannungsarmglühen. Wir verfügen noch immer über eine eigene Glühanlage, die auch heute noch regelmäßig genutzt wird, um die Spannung in unseren Werkstücken zu reduzieren und damit unerwünschten Verzug bei der weiteren Bearbeitung zu reduzieren oder mechanische Beschädigungen bei weiteren Umformschritte zu verhindern.
  • Unsere Stopp-Drehmaschine mit EGS-Roboter erlaubt uns eine vollautomatische, spanende Nachbearbeitung umgeformter Bauteile bei kurzen Taktzeiten und einer gleichbleibend hohen Qualität. Hierdurch lassen sich prozesssicher Anforderungen erfüllen, die alleine durch die Umformtechnik nicht mehr realisiert werden können (beispielsweise Gratfreiheit oder Ebenheit). Eine weitere Möglichkeit zur Entfernung von Grat stellt unsere Gleitschleifanlage dar.
  • Mithilfe der Widerstandsschweißtechnik sind wir in der Lage, Bauteile nach dem Umformprozess zu kleineren Schweißbaugruppen zu fügen.
  • Unsere moderne Entfettungs-, Reinigungs- und Konservierungsanlage bietet verschiedene Möglichkeiten der Nachbehandlung von Bauteilen. Neben einer Entfettung im PER-Reinigungsbad erlaubt sie eine Reinigung durch Ultraschall sowie eine Benetzung mit Anticorit als Rostschutz und zur Konservierung.
  • Da wir nicht nur in der Stanz- und Umformtechnik, sondern auch im Kunststoffspritzguss über eine jahrzehntelange Erfahrung verfügen, können wir im eigenen Haus gefertigte Stanz- und Umformteile auf verschiedenen Wegen zu Metall-Kunststoff-Hybriden weiterverarbeiten, beispielsweise durch Umspritzen von Einlegeteilen oder durch Warmvernieten.

Gerne geben wir Ihnen detaillierte Informationen über diese und weitere Leistungen in der Weiterverarbeitung unserer Produkte.
tacho02

Ausbildung bei Werner Schmid

ausbildung_werner-schmidDie Ausbildung des eigenen Nachwuchses ist schon seit 1947, dem ersten Jahr nach Firmengründung, ein fester Bestandteil von WS. Damals trat der erste Werkzeugmacherlehrling in die Werner Schmid GmbH ein; er wurde später Leiter der Betriebsschlosserei und ging schließlich als Betriebsleiter in den Ruhestand.

Auch heute bilden wir noch kontinuierlich aus. Die von uns angebotenen Ausbildungsgänge erstrecken sich über das gesamte Leistungsspektrum der Werner Schmid GmbH: so bilden wir Werkzeugmechaniker mit Fachrichtung Stanz- und Umformtechnik, Industriemechaniker, Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik, Technische Produktdesigner sowie Industriekaufleute und Fachinformatiker aus. Zusätzlich bieten wir seit einigen Jahren duale Studiengänge in kaufmännischen Berufsbildern sowie im Ingenieurswesen an. Stets versuchen wir, junge Menschen für die in unserem Bereich notwendigen Tätigkeiten zu begeistern und für eine Ausbildung bei Werner Schmid zu gewinnen.

Ein Baustein hierbei ist die Bildungsmesse in Fulda, die bereits seit über zehn Jahren stattfindet. Die Bildungsmesse sieht sich als Spiegelbild der Bildungsregion Osthessen. Ausbildungsbetriebe, Berufliche Schulen, Bildungsträger, Berufsakademien und die Hochschule Fulda stellen unter dem Motto „Berufe zum Anfassen“ zahlreiche Berufsbilder und Bildungsgänge vor. Geboten werden Informationen von der Berufswahlvorbereitung über die Ausbildung bis zur Aufstiegsfortbildung.

Die Werner Schmid GmbH ist seit der ersten Auflage der Bildungsmesse dabei und wird auch dieses Jahr wieder teilnehmen. Auf unserem Messestand stellen wir die von uns angebotenen Ausbildungsgänge vor. Unsere Auszubildenden geben interessierten Jugendlichen einen Einblick in die gewünschten Berufsfelder und versuchen die interessierten Jugendlichen besonders für die technischen Ausbildungsgänge zu begeistern.

Unser Ziel ist es immer, nach der Ausbildung einen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen und die Entwicklung des Mitarbeiters auch nach Abschluss der Ausbildung zu fördern. Hierfür werden Fortbildungsmöglichkeiten geschaffen und entsprechende Stellen angeboten. Ein Konzept, dass sich bewährt hat: viele unserer heutigen Führungskräfte haben ihre Ausbildung in unserem Unternehmen durchgeführt und sich danach konsequent weiter entwickelt.

Werner Schmid engagiert sich bei der gemeinnützigen GmbH „Perspektiva“

Bei Werner Schmid GmbH verstehen wir 04-Logo_perspektiva_4c
soziales Engagement als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung.
Dabei ist es uns wichtig, Organisationen zu unterstützen, mit deren Zielen und Methoden wir uns voll und ganz identifizieren können.

Eine dieser Organisationen ist die gemeinnützige GmbH „Perspektiva“. 1999 von Unternehmen, Bürgern und sozialen Einrichtungen aus der Region Fulda gegründet, versteht sich die Perspektiva als Fördergemeinschaft für Arbeit und Leben. Ziel der Perspektiva ist es, Jugendlichen mit körperlichen, geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen einen Zugang zum Arbeitsmarkt zu verschaffen und ihnen dadurch zu helfen, eine eigene Lebensperspektive zu entwickeln. Im Mittelpunkt des bundesweit einmaligen, mehrfach preisgekrönten Konzepts steht der nachhaltige Erfolg der Förderung: den Jugendlichen soll ein selbst¬bestimmtes und selbstbewusstes Leben ohne die Abhängigkeit von staatlichen Fördergeldern ermöglicht werden. Das Modell der Perspektiva hat sich als ausgesprochen erfolgreich herausgestellt: in den 16 Jahren seit ihrer Gründung konnten etwa 120 Jugendliche in ein festes Arbeitsverhältnis vermittelt werden.

Die Werner Schmid GmbH unterstützt die Arbeit der Perspektiva von Beginn an. 1999 waren wir Gründungsgesellschafter der Perspektiva und auch heute ist unsere mittlerweile pensionierte Geschäftsführerin Monika Hauß-Schmid noch als Beiratsmitglied aktiv. Das Personalleiter-Forum der Perspektiva, wo Personalchefs der engagierten Unternehmen über Neuigkeiten informiert werden und Erfahrungen austauschen können, wird seit Jahren gemeinsam von der Pädagogischen Leiterin der Perspektiva und unserem Prokuristen Günter Schlitzer geleitet. Auch durch das Bereitstellen von Praktikumsstellen und die Übernahme von Jugendlichen in feste Arbeitsverhältnisse tragen wir unseren Teil zum Gelingen des Konzepts bei. Bereits vier jungen Menschen konnten wir eine feste Arbeitsstelle geben, eine Fünfte absolviert gerade ein durch Perspektiva und Werner Schmid GmbH betreutes Praktikum.

Mit unserem fortgesetzten Engagement bei der Perspektiva wollen wir auch das Verständnis vermitteln, dass jeder Mensch individuelle Talente und Fähigkeiten hat. Unsere Erfahrungen mit dem Konzept sind ausnahmslos positiv. Zwar ist insbesondere während der zweiten Phase eine intensive Betreuung notwendig, doch die Erfolge sind beachtlich: es ist bemerkenswert, welche persönliche Entwicklung bei vielen jungen Menschen stattfindet, wenn Ihnen erstmals etwas zugetraut wird. Die jungen Menschen, die wir von der Perspektiva übernommen haben, hatten einen weiten und nicht immer leichten Weg zu gehen, doch alle haben ihre persönliche Erfolgsgeschichte geschrieben. Heute sind sie nicht nur fest in das Unternehmen und unsere Arbeitsabläufe integriert, sondern können ihr Leben nun auch weitgehend ohne Betreuung und Förderung selbst gestalten.

Wir sind überzeugt, dass die Kooperation mit Perspektiva ein guter Weg ist und werden in unserem Engagement nicht nachlassen. Mehr über die Arbeit von Perspektiva erfahren Sie unter www.perspektiva-fulda.de.